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“Gemeinsam für ein lebenswertes Dübendorf” – Teil 2: Lebenswertes Dübendorf

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Der Slogan “Gemeinsam für ein lebenswertes Dübendorf” steht auf meinem Wahlplakat. Doch was heisst das ganz konkret?

Plakat Dominic Mueller in den Stadtrat

Zum Teil 1 – dem  “Gemeinsam” habe ich schon in in einem früheren Beitrag Gedanken ausgeführt. Im Teil 2 geht um das “lebenswerte Dübendorf”, ein Begriff, der dieses Jahr interessanteweise auch auf anderen Wahlplakaten zu lesen ist.

Was verbinden Sie mit einem „lebenwerten“ Dübendorf? Was macht es für Sie „wert“ in Dübendorf zu „leben“?

Dieser Begriff ist sehr qualitativ und persönlich. Er hängt davon ab, was einem wichtig ist und was die Lebenqualität und Lebensfreude ausmacht.

Der „Lebenswert“ hängt auch nicht von etwas Einzelnem ab. Ein Gebäude allein macht ihn nicht aus. Auch kann die Politik ihn nicht produzieren. Nur weil wir einen Stadtsaal bauen, haben wir nicht mehr Lebenswert. Wir alle sind mit dafür verantwortlich.

Die Aufgabe der Politik dabei ist es Rahmenbedingungen zu schaffen und vor allem Hindernisse aus dem Weg räumen, die dem Lebenswerten im Weg stehen.

Für mich persönlich gehört ein lebendiges Vereinsleben in Kultur und Sport zu einem lebenswerten Dübendorf. Dazu braucht es unsere Engagements in den Vereinen selbst. Die Politik aber kann dafür schauen, dass man nicht an mangelnden oder nicht finanzierbaren Räumlichkeiten scheitert, z.B. über ein Raumreservationssystem oder einem Stadtsaal, wenn der Bedarf nachgewiesen und fundiert abgeklärt ist.

Für mich persönlich gehört zu einem lebenswerten Dübendorf in den Wohnquartieren vor allem auch Raum, der zum Begegnen einlädt. Auf dem Trottoir einer zugeparkten Tempo 50 Quartierstrasse, die durch den Durchgangsschleichverkehr genutzt wird, fühle ich mich nicht eingeladen länger stehen zu bleiben als notwendig. Das ist ganz anders bei einer Begegnungszone im Quartier. Dort können die Kinder auf der Strasse spielen. Ich kann mich beim Vorbeispazieren kurz dazustellen und mit den Eltern von nebenan einen Schwatz halten. Zwar brauche ich als Autofahrer manchmal etwas mehr Geduld, aber vielleicht kurble ich das nächste Mal das Fenster runter und wechsle ein paar Worte mit meinem Nachbaren – und man landet am Sommerabend ganz überraschend beim gemeinsamen Feierabendgetränk im Garten. Solche Erlebnisse machen für mich Lebensqualität aus und meinen Wohnort lebenswert. Und dazu kann z.B. eine entsprechende Verkehrspolitik ganz konkrete passende Bedingungen schaffen.

Dies sind zwei kleine Beispiele, die hinter dem Slogan stehen. Es gibt noch viele kleinere und grössere mehr.

Was macht für Sie Dübendorf noch lebenswerter als es schon ist? Gerne höre ich von Ihnen. Schreiben Sie doch eine Mail. Lassen Sie uns die Ideen sammeln und in die Politik tragen, um die notwendigen Rahmenbedingungen zu beeinflussen!

 

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Dominic Müller

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