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Gemeinsam für ein starkes Dübendorf = Beteiligen, Investieren und Qualität sichern

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Auf unseren Wahlplakaten steht der Slogan «Gemeinsam für ein starkes Dübendorf». Wissen Sie, was wir damit meinen?

Beteiligen

Was «gemeinsam» meint, das ist wahrscheinlich klar. Alle Dübendorferinnen und Dübendorfer sollen am Prozess der Entwicklung unserer Stadt beteiligt sein. Das beginnt bei der Kommunikation. Sie ist die Grundlage, die bestehenden Ideen zu verstehen. Und dann geht es darum, das gemeinsames Verständnis (weiter) zu entwickeln. Es braucht eine Art Vision oder Leitbild. Das kann durchaus pragmatisch sein ohne aufwändigen Prozess in grossem Format. Wichtig ist, dass sich alle Interessierten der Leitidee und der Stossrichtungen bewusst sind und ein gemeinsames Verstandnis. haben. Diese Leitidee muss laufend gepflegt werden. Und dann müssen einzelne Entscheide und die Aktvitäten auch immer wieder auf darauf Bezug nehmen.
Der zweite Teil des Slogans spricht von einem «starken» Dübendorf. Damit Dübendorf als Gemeinwesen stark ist, braucht es zwei hauptsächliche Dinge: Dass wir in unsere Stadt investieren und dass wir aktiv auf die Qualität zu Gunsten der Öffentlichkeit, sprich uns allen, achten und sie einfordern und bei Bedarf durchsetzen.

Investieren

Dazu gehört zuerst Energie und dann auch Geld zu investieren in die Infrastruktur in Dübendorf, aber vor allem in die Gestaltung und Pflege der öffentlichen Freiräume – durch sie bewegen wir alle uns jeden Tag und sie sind unsere Visitenkarte. Auch dazu gehören die Inverstitionen in gesellschaftlichen Strukturen.
Beim Freiraum sprechen wir von einem Freiraumkonzept, das sich in das Leitbild einordnet, und und dann Umsetzungen wie z.B. ein Stadtpark, die Gestaltung des Glattuferbereichs, das Schaffen von Begegnungszonen beim Bahnhof und in den Quartieren, um die Strassen wieder zu Lebensräumen für alle zu machen.
Bei den Infrastrukturen sprechen wir vom Unterhalt und moderaten Ausbau der Obere Mühle, vom Kino Orion, der Eishalle oder dem Sportzentrum Dürrbach.
Bei den gesellschaftliche Strukturen geht es um Themen wie Vereinsförderung, familienfreundliche und bezahlbare Betreuungsangebote, Investitionen in die Integration oder die Förderung von Weiterbildung über die stadteigene Stiftung WBK.

Qualität sichern

Die Qualitätssicherung geht dann auch über alle oben genannten Bereiche.
Sie beginnt bei der Qualität der Bauten und der Freiräume. Es geht sowohl um private, vor allem aber auch um öffentliche Entwicklungsprojekte, wie z.B. Schulbauten und öffentliche Plätze. Da braucht es mehr «Baukultur» und kritische Auseinandersetzung mit Fragen des Städtbaus und einen Wettbewerb der Ideen, der um die beste Lösung ringt. Mehr zum Thema Baukultur gibt es in einem früheren Blogeintrag von mir.
Die Qualitätsfrage gibt es aber gerade auch bei den oben genannten gesellschaftlichen Strukturen. Es darf nicht darum gehen, irgendein Angebot zu schaffen, sondern es braucht ein nachhaltiges und überzeugendes auf einem hohen Qualitätsniveau.
Es gibt noch einige weitere Aspekte, die schliesslich die Gesamtqualität unserer Stadt ausmachen, wie z.B. ein genügende Angebot an bezahlbarem Wohnraum für den Mittelstand, auch dazu hat die Stadt Möglichkeiten.
Wir haben heute bereits in vielen Bereichen eine solide Basis und wir liegen in einem der dynamischten Gebiete der Schweiz. Das gibt uns automatisch grossen Schwung von aussen. Wir wollen uns nicht einfach mittreiben lassen und Investoren mit uns machen lassen, was ihnen alleine am meisten nützt. Uns ist es wichtig, unaufgeregt und durchaus pragmatisch aber selbstbewusst und konsequent für die Qualität für die Öffentlichkeit einzusetzen. Dazu gehören alle Einwohnerinnen und Einwohner wie Sie und ich.

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Dominic Müller

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