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Neujahrsbrief 2013/2014

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„Ideen sind wie Samen, die Denkströmungen unterliegen. Einige werden zu Humus, damit andere blühen können.“

Dieses Zitat stand auf einer Weihnachtskarte, die ich dieses Jahr gekriegt habe. Diese Analogie zwischen der Natur und unsere Welt der Gedanken fasziniert mich.

Es werden in der Pflanzenwelt so viele Samen in die Welt gesetzt und nur wenige schaffen es zu keimen und blühen und tragen Früchte. Aber es braucht sie alle, damit die Natur sich durch die Evolution so vielfältig und wunderbar entwickeln konnte, wie wir sie heute um uns haben.

Genauso verhält es sich mit der Welt der Ideen. Das zeigt sich deutlich, wenn man die Zeit zwischen den Jahren nutzt, um seine eigene „Ideen-Bilanz“ für das vergangene Jahr zu ziehen: Mögen Sie sich an die vielen Ideen erinnern, die Sie im Verlauf des vergangenen Jahres hatten? Ihre eigenen für sich selber, Ideen gemeinsam mit Freunden und Familie oder mit Kollegen im Beruf? Welche davon haben sich weiterentwickelt und welche haben es bis zum Keimen oder gar Blühen gebracht? Und welche nicht?

Auch im vielfältigen politischen Engagement in Parteien und im Gemeinderat, werden immer wieder viele neue Ideen gesät. Nur ein Teil davon schafft es bis zur Blüte.

Die Vorbereitungsarbeiten auf die kommenden Wahlen sind ein schönes Beispiel dafür. Es braucht viele Ideen bis am Schluss fertige Wahlunterlagen vorliegen. Es geht neben den politischen Inhalten um Texte und Formulierungen und um die Bildsprache bis hin zu vielen Details der grafischen Gestaltung. In langen Sitzungen haben die Wahlkommissionen Ideen entwickelt und diskutiert, wieder verworfen, einzelne weiter verfolgt und schliesslich wenige, ausgewählte zur Umsetzung gebracht. – Die Wählerinnen und Wähler dürfen gespannt sein auf das Ergebnis.

Ohne den Humus der vielen verworfenen Ideen wäre das vorliegende Resultat nicht möglich geworden. Es brauchte sie alle für den schöpferischen Prozess.

In diesem Sinn lade ich Sie alle ein, auch im kommenden Jahr Ihre Ideen bewusst zu pflegen – möglichst viele davon. So wird der Boden für eine bunte, blühende Zukunft gelegt. Und nach dem Blühen gibt es manchmal auch etwas zu ernten, das man dann geniessen oder wieder als Saatgut verwenden kann.

Ich freue mich ganz besonders auch im kommenden Wahljahr auf das weitere Säen und hoffentlich auch Ernten der Früchte unsere politischen Ideen gemeinsam mit Ihnen – sei es im Rahmen von politischen Versammlungen, Orangem Mittwoch, in der politischen Arbeit in den Behörden oder bei einer persönlichen Begegnung im Alltag.

Ich wünsche Ihnen von Herzen ein gesundes, gesegnetes und zufriedenes 2014!

 

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Dominic Müller

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