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Zukunft Dübendorf: Über das Wie oder Die Themen offen, transparenz und lösungsorientiert angehen

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Wenn etwas in der Vergangenheit die Ziele und Ideen eigentlich alle gut waren und viele Projekt gestartet und versprochen wurden, es aber nie zur Umsetzung gekommen ist, dann könnte es sein, dass man vielleicht an der Art und Weise, wie man Dinge anpackt etwas ändern müsste?

Für mich gibt es zwei Prinzipien, wie ich in meinem beruflichen Alltag Veränderungsaufgaben angehe. Und die vermisse ich in der Dübendorfer Politik. Vielleicht könnten Teile davon gut tun. Anderswo haben sie sich auf jeden Fall bewährt.

Ich spreche vom Prinzip der Offenheit und Transparenz und vom Prinzip der Lösungsorientierung.

Zuerst zur Lösungsorientierung. Ganz kurz zusammengefasst geht es darum, dass man schaut was funkioniert und gut ist und von dem mehr tut. Und andererseits schaut, was nicht funktioniert und von dem weniger tut.

Konkret geht es also darum, Projekte zu nehmen, die funktioniert haben und gut herausgekommen sind und daraus lernen und auf neue anwenden. Konkrete Beispiele, die man mal in dieser Hinsicht diskutieren könnte, wären das Stadthaus, die Obere Mühle oder das „Bettli“. Drei erfolgreiche Projekte, die zwar teilweise auch Jahrzehnte in Anspruch genommen haben, aber erfolgreich umgesetzt wurden. Und umgekehrt zu schauen, wieso bei Leepünt möglicher Projektschritte immer wieder zu Fall kamen.

Beim zweiten Prinzip geht es um Offenheit und Transparenz. Dadurch schafft man Vertrauen und werden für alle Beteiligten Zusammenhänge klar. So können alle Beteiligten aktiv mitdenken und früh die Folgen für sich selber abschätzen und Bedenken ansprechen. Das steht ganz im Gegensatz zu einer Arbeit im stillen Kämmerlein, nach der dann einige wenige Politiker durch geschickte taktische Spiele versuchen ihre Ideen durchzudrücken.

Ein symbolisches Beispiel für dieses Prinzip auf politischer Ebene bietet die Stadt Olten. Dort sind die Stadtratssitzungen prinzipiell öffentlich:

Kommunikationsstil und Transparenz am Beispiel Olten

Früher mag die Kommunikation und dieses Öffentlichkeitsprinzip schwierig umzusetzen gewesen sein. In der heutigen Zeit mit den elektronischen Medien gibt es nur noch wenige Hürden.

Und wenn man dieses Prinzip durchzieht, dann kann es sein, dass sich zu Beginn gewisse Leute, die bisher unter einem Informationsdefizit gelitten haben, hungrig auf die Informationen stürzen. Wenn der Wechsel aber mal umgesetzt ist, dann entsteht ein ganz neues Vertrauen und darauf basierend ganz neue Möglichkeiten.

Wenn wir uns mehr auf Lösungen fokussieren und vermehrt das Prinzip der Offenheit und Transparenz bewusst pflegen, dann bin ich überzeugt, dass wir in Dübendorf bei der Umsetzung unserer anstehenden Projekt erfolgreicher werden können.

Kategorie: Zukunft Dübendorf | Kommentar schreiben

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Dominic Müller

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