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Zukunft für Dübendorf: Ein Stadtentwicklungsprojekt

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Spätestens wenn man durch die Liste der politischen Projekte gegangen ist, indem man die Internetseite der Stadt durchforstet und sich bei der Doku-Stelle durch die Unterlagen vergangener Projekte gelesen hat, dann wird klar, dass eigentliche ganz viele Bruchstücke für eine Stadtentwicklung da sind.

Andererseits spüre ich aus den Diskussionen mit den Dübendorferinnen und Dübendorfern draussen auf der Strasse, dass das Verständnis fehlt, ob und was denn alles läuft. Oft zeigt sich das in Frust über die Politik.

Aus dieser Kombination heraus bin ich überzeugt, dass es ein öffentliches Stadtentwicklungsprojekt braucht, das die Bevölkerung mitnimmt und die einzelnen Projekte in einen verständlichen Zusammenhang bringt. Daraus können dann auch Anpassungen und Erweiterungen erfolgen und die Diskussionen von der Politik in die Bevölkerung und wieder zurück getragen werden.

Ein Ansatz wäre auf dem Dübendorfer Leitbild von 1991 aufzubauen, das gleich nach seinem Abschluss offensichtlich ungenutzt in der Schublade verschwunden sein soll:

Leitbild 1991

Parallel dazu oder als Alternative könnte man dem ganzen einen offiziellen Rahmen geben und den Fokus noch einmal öffnen – ein Projekt Zukunft Dübendorf 2034 – vielleicht so in der Art, wie es Frauenfeld gerade tut:

Stadtentwicklung Frauenfeld

Als Start könnte sich eine repräsentative Umfrage anbieten, die die Meinung der Dübendorfer Bevölkerung und die Schwerpunkte sondiert, wie es z.B. die Gemeinde Ennetbaden bei der Strategiebildung gemacht hat.

Oder vielleicht braucht es in bestimmten Themen eine vertieftere Analyse der Bedürfnisse, wie man es in tiefer Vergangenheit beim Thema Obere Mühle und Saalbau auch schon gemacht wurde:

Umfrage Stadtsaal

Und parallel dazu können die bereits laufenden Projekte transparent gemacht werden. Eine öffentliche Projektliste mit regelmässigen Aktualisierungen zur Entwicklung und Erklärungen zu Verzögerungen können aufzeigen, warum es manchmal schwerer ist als man denkt, wenn z.B. die Gemeinde wieder mal allzu lange auf den Kanton warten muss und es deswegen ins Stocken gerät.

So können alle Dübendorferinnen und Dübendorfer gemeinsam das lebenswerte Dübendorf weiter entwickeln, indem sie sich über eine gemeinsame Vorstellung der Zukunft, davon abgeleitete Ziele zur Diskussion von Lösungsmöglichkeiten und wichtigen Faktoren zu Massnahmen und Projekten und ganz konkreten Inhalten bewegen.

Und dieser ganze Prozess erfolgt unter der Leitung der Politik, die genau dafür da ist und gewählt wird…

 

 

 

Kategorie: Zukunft Dübendorf | Kommentar schreiben

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Dominic Müller

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